Eröffnung der Zivilcourage-Plakatausstellung im Bad Harzburger Bahnhof

PHK Torsten Ahrens und Sicherheitschef der Bahn Uwe Seel freuen sich mit Bürgermeister Ralf Abrahms und Dr. Riem Hussein über deren Auszeichnung mit den GZK-Cartoons; überreicht von Petra Krischker, Heike Göttert, Thomas Velte und Günter Koschig

Erstmals haben die Stadt Bad Harzburg, die Polizei, der  WEISSE RING mit den weiteren Initiatoren der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) sowie die Deutsche Bahn, neben diversen Verschönerungsmaßnahmen im sowie rund um den Bahnhof, eine mehrwöchige Ausstellung zum Thema Zivilcourage initiiert.

Die Reisenden werden auf Bannern und Plakaten, ehrenamtlich realisiert von der Fotografin Heike Göttert (Photogeno) und dem Grafik-Designer Thomas Velte,  zum Hinsehen, Helfen und Handeln aufgefordert, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen. Die zentralen Botschaften, bei Gefahr sofort die Polizei unter Notruf 110 anzurufen und Empathie für Opfer zu zeigen, sind den Initiatoren der Ausstellung besonders wichtig. Bei der Eröffnung in der neu gestalteten Wartehalle zeigten neben Bürgermeister Ralf Abrahms, Schiedsrichterin Dr. Riem Hussein, Polizeichefin Petra Krischker mit Ihren Kollegen aus Bad Harzburg und Goslar, der Bundespolizei und dem WEISSEN RING um Günter Koschig „Gesicht für Zivilcourage“.

Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen sind Straftaten, die immer wieder mit dem Leid der Opfer und Kosten für die Allgemeinheit einhergehen. Der Mut des Einzelnen, unerschrocken einzugreifen, wenn andere Menschen in Not oder Gefahr sind, Unterstützung und Hilfe benötigen oder auch öffentliche Einrichtungen beschädigt werden, genau hinzusehen und wahrzunehmen was passiert, statt wegzuschauen, ist eine der Antworten, die wir auf Gewalt mit der GZK geben.

Die für die Sicherheit und Kriminalitätskontrolle originär zuständigen Instanzen Polizei und Justiz können noch so gut personell und organisatorisch aufgestellt sein, noch so aktiv und motiviert bei der Erfüllung ihres Auftrages sein – erfolgreiche Kriminalitätskontrolle braucht auch engagierte Bürgerinnen und Bürger, so Bürgermeister Abrahms und Projektleiter Koschig. Polizeidirektorin Krischker dankte den funktionierenden Netzwerken und dem Engagement der Bad Harzburger, allen voran Dr. Riem Hussein, die sich ehrenamtlich immer wieder in die GZK mit einbringt. Die Plakate von ihr, Alex Prahl, Dr. Joachim Gauck, Ralf Moeller, Johannes Oerding, Bibiana Steinhaus u.v.a.  sind noch bis Mitte September 2016 in der Bahnhofshalle zu sehen; GZK-Postkartenmotive gibt es kostenlos im Bahnhofskiosk.


Rotkreuz-Sanitäterin Carina Alpert zeigt Gesicht für die GZK

DRK fordert auf Zivilcourageplakaten: „Wir helfen gemeinsam den Opfern, ruf 110!“

Polizeioberrat Hans-Werner Röhrken konnte als amtierender Polizeichef besondere Gäste in der
Polizeiinspektion Goslar begrüßen. Der Präsident Stephan Barz und der Vorstandsvorsitzende Joachim Probst vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Goslar waren erschienen, um gemeinsam mit Carina Alpert Gesicht für die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK)zu zeigen. Die sympathische DRK- Rettungsassistentin hatte zuvor mit ihrem Erste Hilfekoffer für die GZK vor der Kamera der ehrenamtlichen Aktionsfotografin Heike Göttert, wie über 90 Prominente und weniger Prominente zuvor auch, gestanden. Nun bekam sie das von Grafik-Designer Thomas Velte eindrucksvoll gestaltete Plakat überreicht.

„Wir unterstützen die GZK, weil wir oft das Ergebnis von Gewalt, nicht zuletzt wegen der immer
noch verbreiteten Kultur des „Wegschauens“ bei Körperverletzungen vor Augen haben. Deshalb
möchten das DRK alle motivieren, nicht wegzusehen oder wegzugehen, sondern die Polizei über den kostenlosen Notruf 110 zu rufen, so Präsident Stephan Barz und Vorstandsvorsitzender Joachim Probst.

Hans-Werner Röhrken ist über das große Engagement der Ehrenamtlichen vom DRK begeistert und hob zugleich die Bedeutung des in Goslar hervorraged funktionierenden Netzwerkes mit der Polizei zum Wohl der Bevölkerung hervor. Der für den Einsatz- und Streifendienst in Goslar zuständige Polizeioberrat freut sich über die DRK-Plakatbotschaft: „Wir helfen gemeinsam den Opfern, ruf 110!“ Die GZK Initiatoren rund um Projektleiter Günter Koschig möchten damit erreichen, dass sich Niemand selbst in Gefahr bringt, sondern im Notfall die Polizei ruft. „Ferner wollen wir mit der GZKEmpathie für Opfer und eine Kultur des „Hinsehen, Helfens und Handeln“, entwickeln“, so der  Oferhelfer vom WEISSEN RING weiter. Mit einem 110 Cartoon dankte das GZK-Team dem Deutschen Roten Kreuz und hier insbesondere Carina Alpert, die nach dem Pressetermin schnell wieder zu ihrem freiwilligen Schützenfestdienst fuhr.


„Man muss kein Held sein, um zu helfen“

 

Zivilcourage: Schlagersänger Jürgen Drews unterstützt den WEISSEN RING

 

Nicht wegschauen, sondern helfen – Jürgen Drews unterstützt den WEISSEN RING, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität,  beim Thema Zivilcourage. 

Der Schlagersänger und Gastronom hat sich am Rande eines Konzertauftritts für ein Aktionsplakat sowie für neue Aktionspostkarten der vom WEISSEN RING mit initiierten Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) von der Aktionsfotografin Heike Göttert fotografieren lassen. 

Unter dem Motto „Zünde ein Licht an für Zivilcourage, ruf 110“ macht sich Drews dafür stark, das Thema in den öffentlichen Fokus zu rücken. „Man muss kein Held sein, um zu helfen“, sagt Drews. Jeder könne etwas dafür tun, brenzlige Situationen zu entschärfen, ohne sich selbst und andere in Gefahr zu bringen. Es gehe darum, hinzuschauen, wenn etwas passiert, Initiative zu ergreifen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu handeln – beispielsweise als Zeuge einer Gewalttat sofort die Polizei zu alarmieren, sich um das Opfer zu kümmern und als Zeuge zur Verfügung zu stehen. „Oft wird nicht eingegriffen, weil alle die Augen zumachen und weitergehen“, kritisiert Drews. „Das ist der falsche Weg. Wer nichts tut, hilft dem Täter. Nur wer aktiv wird, hilft dem Opfer.“

Für Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin beim WEISSEN RING, ist das Engagement von prominenten Persönlichkeiten wie Jürgen Drews sehr wichtig. „Es geht darum, ein Zeichen zu setzen und öffentlich Gehör zu finden, wie Menschen in Not konkret geholfen werden kann“, so Bier. Beliebtheit und Integrität einer Person des öffentlichen Lebens würden viele dazu animieren, eigene Verhaltensmuster zu überdenken und offen für Neues zu sein. Auch Günter Koschig, Polizist und Projektleiter der GZK, betont die Notwendigkeit, Themen wie das richtige Zeigen von Zivilcourage in die Öffentlichkeit zu bringen. 

„In einer brenzligen Situation wird richtiges Verhalten, zum Beispiel bei einem Notfall sofort den Notruf 110 zu wählen, oft vergessen oder von Angst und Aufregung verdrängt“, so Koschig. Konstantes  öffentliches Eintreten helfe dabei, gegenzusteuern. Denn auf diese Weise sei Beschäftigung mit dem Thema immer wieder und vor allem ohne Stress möglich. So falle es dann auch leichter, im Notfall auf Erlerntes zurückzugreifen. Und nicht nur das: „Prominente wie Jürgen Drews sorgen für die nötige Motivation, auch Empathie für Opfer zu entwickeln“, so Koschig. „Sie senden eine klare Botschaft: Das Thema ist wichtig, auch ich beschäftige mich damit.“ 


Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Gesine Schwan ist neues GZK-Gesicht!

„Zivilcourage ist heute für unsere Demokratie nötiger denn je!“

„Der Mut der Zivilgesellschaft – Zivilcourage - ist heute für unsere Demokratie nötiger denn je“, so eine der profiliertesten Politikwissenschaftlerinnen Deutschlands, Prof. Dr. Gesine Schwan kürzlich in Goslar. Eingefädelt von Cheforganisator der Frankenberger Winterabende, Reinhard Guischard, traf sie am Rande ihres Vortrages in der Kirche den Projektleiter der Goslarer Zivilcouragekampagne, (GZK) Günter Koschig, sowie die ehrenamtliche Kampagnenfotografin Heike Göttert zum Fotoshooting.

„Ich zeige sehr gerne Gesicht für ihre bundesweite Kampagne, die Mut zur Zivilcourage macht und aufzeigt, wie man richtig hilft, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen“, so die engagierte Professorin. Angesicht immer neuer Herausforderungen an die Polizei freuen wir uns, wenn die Bürgerinnen und Bürgern bei Gefahr 110 anrufen und nicht in unübersichtlichen Situationen selbst „den Helden“ spielen, so Koschig als Beauftragter für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Goslar.

v.l.n.r.: Reinhard Guischard, Heike Göttert (Foto), Prof. Dr. Gesine Schwan, Günter Koschig

 „Aufwachen, Zivilcourage zeigen! Wir brauchen dich!“  mit diesem Statement sowie einem großen Wecker in der Hand der zweimaligen Bundespräsidentenkandidatin Gesine Schwan geht jetzt das GZK-Team mit dem neuen Plakat in Schulen und Ausstellungen. Mit dieser sympathischen Kandidatin lässt sich auch leicht bei Schülern für Empathie mit den Opfern werben, beschreibt Heike Göttert ein weiteres Ziel der GZK. Erfreut zeigte sich Gesine Schwan, als ihr der 110- Schutzengelcartoon der GZK vom Goslarer Trio verliehen wurde.

Tage der Zivilcourage in Langelsheimer Schulen

Anläßlich des 1000jährigen Jubiläums der Stadt Langelsheim im Jahr 2016 ist der beigefügte Beitrag des WEISSEN RINGES entstanden. Der WEISSE RING stellt gemeinsam mit der Polizei, der Gewerkschaft der Polizei, den Schulen und der Stadt Langelsheim, die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) der Öffentlichkeit vor.

Während am 8. März 2016, 09.30 Uhr, der Grundschule Langelsheim ein Zivilcouragefitnesspakat übergeben wird, präsentieren die Initiatoren am 18. Mai 2016 die Plakatausstellung der GZK "Hinsehen  Handeln  Helfen" mit den neuen Botschafterinnen und Botschaftern in der Oberschule Langelsheim.

Die Ausstellung endet im Juni mit Projektentagen, die die Schüler mit der Polizei und dem WEISSEN RING gestalten.        

Eike Hulsch, der neue Mutmacher der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK)!


Der Vorsitzende des Goslarer Vereins „Leben mit Krebs e.V.“, Eike Hulsch, stärkt als neues Gesicht die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK).



Wer bei Gewalttaten nichts tut, ermöglicht diese erst. Deshalb fordert der engagierte Goslarer, sich nicht abzuwenden, wenn andere in Gefahr sind! Mit seinen Slogan, „Habe keine Tomaten auf den Augen, ruf 110“! unterstützt er die inzwischen bundesweit bekannte Kampagne, um insbesondere auch älteren Menschen Mut zum „Hinsehen, Handeln und Helfen“ zu machen! „Gut, dass damit der Notruf 110 beworben wird“, so die Leiterin der Polizei- inspektion Goslar, Petra  Krischker, bei der Übergabe des Aktionsplakates in der Polizeiaula.

v.r.n.l. Petra Krischker,Eike Hulsch, Heike Göttert,Günter Koschig

Die Polizei kann nur schnell und effektiv helfen, wenn sie sofort über den kostenlosen Notruf informiert wird! Die Aktionsfotografin Heike Göttert bemerkt, dass sich der Einkauf der Tomaten für das Zivilcourageshooting gelohnt hat: „Bei der Botschaft, den Tomaten sowie diesem ermutigendem Blick von Eike Hulsch, schaut niemand mehr weg, sondern er hilft!“

Günter Koschig, Projektleiter der GZK, ergänzt, dass man als Nothelfer unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht. Wer die GZK-Regeln beachtet, also die Situation genau beobachtet, hilft, ohne sich selbst zu gefährden, sich um das Opfer kümmert und die Polizei über Notruf informiert, macht alles richtig und gehört zu den Menschen, die uns Mut machen, so wie es der neue Kampagnenkandidat Eike Hulsch in seinem o.g. Verein auch tut! 

         


ALFONS, der Mann mit dem Puschelmikrophon zeigt Gesicht für Zivilcourage

v.l.n.r.: Günter Koschig, Alfons, Martin Schilff

Martin Schilff und Günter Koschig, Impulsgeber der GZK, trafen kürzlich in Seesen ALFONS, einen der beliebtesten deutschsprachigen Kaberettisten.

Der gebürtige Franzose mit dem Puschelmikro, Emmanuel Peterfalvi,
hatte zunächst auf Einladung des Seeesener Kulturvereins sein neues,mit viel Applaus bedachtes Programm "Wiedersehen macht Freunde" im Rahmen seiner Deutschlandtour dargeboten, bevor er vor der Kamera des Weißen Ringes "Gesicht für Zivilcourage" gezeigt hat!

Der beliebte Künstler unterstrich damit, dass ihm Zivilcourage und Opferschutz sehr wichtig sind und er auch weiterhin das Engagement des Weißen Ringes und der GZK positiv begleitet.


Erfreut zeigte er sich über die Auszeichnung mit dem Schutzengel-cartoon der GZK, der ihm überreicht wurde.

„Nägeln mit Köpfen machen, 110 wählen.“


 Musiker unterstützt vom Weissen Ring mit initiiertes Zivilcourage-Projekt

 


Der Musiker Clueso unterstützt den WEISSEN RING, Deutschlands größte Hilfsorganisation für die Opfer von Straftaten, beim Thema Zivilcourage. Der Erfurter Musiker ließ sich für ein neues Aktionsplakat sowie für neue Aktionspostkarten der vom WEISSEN RING mit initiierten Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) fotografieren. „Nägel mit Köpfen machen, 110 wählen“ lautet das Motto, mit dem sich Clueso auf dem Plakat für einen wohl überlegten, gut durchdachten und umsichtigen Umgang mit brenzligen Situationen stark macht. Die GZK will vermitteln, wie Zeugen und Betroffene solche Situationen entschärfen oder gänzlich unterbinden können, ohne sich und andere dabei in Gefahr zu bringen.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Clueso ein hochtalentierter und sozial engagierter Künstler öffentlich für das Zeigen von Zivilcourage eintritt“, sagt Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS. Clueso sei für viele junge Menschen ein Vorbild. Er spreche ihnen nicht nur mit seinen Texten aus der Seele, sondern lebe ihnen zum Beispiel durch sein Engagement gegen Rechtsextremismus richtiges Verhalten vor. „Dass er sich nun dafür stark macht, durch überlegtes Handeln gegen Gewalttaten vorzugehen, zeigt die Integrität und die Bereitschaft Cluesos, es nicht bei Worten zu lassen, sondern in der Tat Nägel mit Köpfen zu machen und zu handeln“, so Biwer. GZK-Projektleiter Günter Koschig ergänzt: Durch die Mitwirkung Cluesos bei der GZK werde deutschlandweit viel positive Aufmerksamkeit für das Thema Zivilcourage erzielt. Auf diese Weise sei es möglich, „zum richtigen Hinsehen, Helfen und Handeln“ aufzufordern, so Koschig.

Die neuen Plakate und Postkarten wurden von der Aktionsfotografin Heike Göttert und dem Grafikdesigner Thomas Velte realisiert. Neben Clueso machen sich noch weitere prominente Personen im Rahmen der GZK für Zivilcourage stark, darunter Schauspieler, Sportler und Politiker. Zuletzt ließ sich der Darsteller Götz George bei Dreharbeiten im Harz für ein Aktionsplakat der GZK ablichten.

Fotos: Photogeno

https://www.weisser-ring.de/ internet/verwaltung/news/ details/article/30054/index. html

Prominenter Schauspieler wirbt mit dem    WEISSEN RING und der Polizei für Zivilcourage:

Götz George zeigt Gesicht für die Goslarer Zivilcouragekampagne!

Am Rande der Dreharbeitern zu seinem neuen „Krimi“  sind die Aktionsfotografin Heike Göttert und der Projektleiter Günter Koschig der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK)  mit einem der bekanntesten Schauspieler Deutschlands, Götz George, in Braunlage verabredet.

Trotz stressiger Drehtage, die bis tief in die Nacht dauerten, ließ es sich die Deutsche Filmlegende nicht nehmen, Gesicht für Zivilcourage und Opferschutz zu zeigen und vor die Photogenokamera zu treten.

Weil ihm die Arbeit des WEISSEN RINGES besonders wichtig ist, unterstützt er den größten Opferhilfeverein Deutschlands seit Jahrzehnten durch seine Mitgliedschaft. Bezogen auf die vom WEISSEN RING mit initiierte GZK sagt George: „ Ein Ring des Vertrauens ist Voraussetzung für Mut und Zivilcourage!“

Die Initiatoren der GZK (Goslarsche Zeitung, Polizei Goslar, WEISSER RING, Photogeno, und das Cineplexkino) freuen sich, dass sie mit den neuen Aktionsplakaten sowie Postkarten mit dem Statement „Der WEISSE RING für Zivilcourage, ruf an!“  werben können.

Die Postkarten mit dem Motiv „Götz George“ gibt es demnächst kostenlos beim WEISSEN RING, der GZ, dem Cineplex und der Polizei Goslar.

Kriminaldirektor Andreas Mayer aus Stuttgart, bundesweit für polizeiliche Prävention zuständig, ist überzeugt, dass die Deutsche Schauspiel-Legende mit dem Hinweis auf den kostenlosen Notruf 110  auch die  Zivilcourage in Deutschland stärkt. „Mit der  „Aktion-tu-Was“ der Polizei vermitteln wir die Regeln, die bei der Zivilcourage wichtig sind, so Mayer“. „Wir alle möchten, dass sich die Helfer nicht selbst gefährden, 110 anrufen und Empathie für das Opfer zeigen, erklärt Koschig die Zivilcourageziele des WEISSEN RINGES.       

v.l.n.r.: Götz George, Günter Koschig und Heike Göttert

GZK zu Gast bei der Abschlussfeier der Oberschule Bad Gandersheim

Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage von Buchautor Fadi Saad begeistert

   

Eigentlich wollte Fadi Saad selber an der Abschlussfeier der 52 SchülerInnen der OBS Bad Gandersheimteilnehmen; so der Plan, als er vor einem Jahr mit seiner Lesung Schüler und Lehrkräfte begeisterte.

Sein mittlerweile begonnenes Polizeistudium in Berlin machte dies jedoch unmöglich. Günter Koschig, Außenstellenleiter des WEISSEN RINGES in Goslar und Mitglied des Fachbeitrates Kriminalprävention in Mainz, übernahm jetzt seine Vertretung und verlas seinen Brief an die Schule, nachdem eine Schülergruppe den 300 Schülern und Gästen das Stück "Sag NEIN-gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassissmus" vorgetragen hatten.

Koschig lobte die besonderen Aktivitäten der Schule für ein friedliches Miteinander, stellte die GZK vor und zeichnete die Schule mit dem Schutzengelcartoon der GZK aus. Er übergab Schulleiterin Antke Brethauer und Klassenlehrerin Petra Dröge einen Ball des WEISSEN RINGES und Aktionsplakate für eine Dauerausstellung in der Schule.

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Zivilcourage-Botschaftertüten, in denen gleich die guten Zeugnisse verschwanden. Sie ließen sich abschließend von den Journalisten beim Gruppenfoto mit dem Zivilcourage-Plakat von Fadi Saad mit dem Statement: "Verstecke dich nicht,zeige Gesicht!" ablichten, um gemeinsam ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt sowie für mehr Zivilcourage zu setzen.

Benefizparty der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei beim Langelsheimer Schützenfest am 13.06.2015 war ein voller Erfolg!

Krachvoll war das Langelsheimer Schützenfestzelt am Samstagabend, als die Gewerkschaft der Polizei zu ihrer nunmehr 19. Benefizparty einlud. Mehr als 500 TeilnehmerInnen waren trotz Fußballländerspiel und anderen Veranstaltungen im Landkreis gekommen.

Sie haben es nicht bereut, denn es erwartete sie bei der 14. gemeinsamen Wiederholung des Events ein Super-Programm, zu dem der Vorsitzende des Langelsheimer Schützenvereins, Erhard Schumann, und Martin Schilff vom geschäftsführenden Vorstand der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnten.

Neben dem niedersächsischen Innenstaatssekretär Stephan Mahnke, dem Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Saipa, Bürgermeister Ingo Henze und Vertretern des Stadtrates, den überregional bekannten Polizisten und Schriftstellern Fadi Saad und Karl-Heinz Gärtner und Akademieleiter Lothar Kannenberg, der Leiterin der Polizeiinspektion Goslar Petra Krischker, dem stellvertretenden Bundesvorsitzendem und nieders. Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Dietmar Schilff, Vertretern der verschiedenen Langelsheimer Schulformen mit der Grundschulleiterin Susanne Weber, war das auch die amtierende Jugendweltmeisterin der Schützen, Jolyn Beer, die in einem interessanten Interview u.a. über ihre Chancen bei zukünftigen nationalen und internationalen Wettkämpfen und der Hoffnung auf eine Qualifikation zu den olympischen Spielen berichtete.

Ein Prominenten-Torwandwerfen schloss sich der Begrüßung an, in dessen Rahmen die VertreterInnen der Grundschule Langelsheim ein Präventionspaket, dass aus der Spende der Benefizveranstaltung finanziert werden konnte, für die SchülerInnen gemeinsam vom Vertreter des WEISSEN RINGS, Günter Koschig, und Martin Schilff übereicht bekamen.

Danach zeigte zunächst die Showtanzgruppe HELL`s BELLES aus Osterode ihr Können. Tolle Kostüme, akrobatische Elemente und flotte Musik sorgten sofort für tolle Stimmung im Zelt. Die selbsternannte „Harzkönigin“ VALETTI bezog dann das Publikum mit toller Schlagfertigkeit in ihre Travestieshow ein. Bei volkstümlichen Liedern wurde das erste Mal an diesem Abend geschunkelt. Der Auftritt der wohl schrillsten Partyband Deutschlands, BOERNEY und die TRI TOP´s, war wieder einmal der absolute Höhepunkt der Veranstaltung. Die Partyrocker sind nach mittlerweile 5 Auftritten in Langelsheim bereits Kult. Bei ihrer Show mit ständig wechselnden Kostümen, bei denen sie Hits von Udo Jürgens, Nena, Andrea Berg, Sweet und vielen anderen im Programm haben, bebte das Zelt und die Tanzfläche brodelte bis in die frühen Morgenstunden.

Wegen des großen Zuspruchs wurde eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Langelsheimer Schützenverein und der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei noch am gleichen Abend vereinbart und eine erneute Benefizveranstaltung beim Schützenfest 2016 angekündigt!


Zivilcourage-Unterricht beim Zukunftstag der Polizeiinspektion Goslar

GZK-punktet bei SchülerInnen mit „110-Tipps“, Fitboxen und Torwandwerfen

60 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren hatten sich im Rahmen des Zukunftstages 2015 für einen Besuch bei der Polizei Goslar entschieden.                

Das vom Pressesprecher Reiner Siemers spannend zusammen gestellte Programm, zeigte den zukünftigen "Nachwuchskräften" die Bandbreite, die der Polizeiberuf in seinen vielen interessanten Facetten bietet.

Nach einer kurzen Vorstellung der Polizeidirektion Braunschweig und der Polizeiinspektion Goslar mit ihren zahlreichen Organisationseinheiten wurden den Schülerinnen und Schülern zunächst das Dienstgebäude mit der Wache, der Einsatzleitstelle, einige Dienstkraftfahrzeuge und den Gewahrsamsbereich gezeigt.

Sie konnten dabei sein, wie die Geschwindigkeit von Autofahrer mit den gängigsten Geschwindigkeitsmessgeräten festgestellt wird und wie Fingerabdrücke mit modernen Scannern genommen werden. Besondere Highlights waren vor allem die Vorführungen der



Diensthundeführer. Unter anderem wurde gezeigt, wie Hunde zur Suche nach Drogen oder versteckten Gegenständen eingesetzt werden, aber auch wie die Verfolgung und anschließende Ergreifung eines flüchtigen Täters durch den Hund erfolgt.



Das Präventionsteam der Polizeiinspektion mit Marion Becker, Stephani Gobernack, Oliver Meyer und Günter Koschig gaben Einblicke in ihre Arbeitsschwerpunkte, die u.a. die Internetkriminalität, Alkohol-, Drogen-, sowie Gewaltprävention umfassen.

Stephanie Gobernack (Präventionsteam), Projektleiter Günter Koschig, Polizeidirektorin Petra Krischker (Leiterin der Polizei Goslar), Marion Becker (Präventionsteam), Rainer Siemers (Pressesprecher) und Oliver Meyer (Präventionsteam)

Letzter stellte zunächst die "Goslarer Zivilcouragekampagne" (GZK) mit einigen Kurzfilmen und den Zivilcourageregeln der Polizei und des WEISSEN RINGES vor. Kriminalhauptkommissar Günter Koschig, der seit über 30 Jahren Kriminalitätsopfern hilft, gab nach dem sportlichen Teil,( Fitboxen und dem Werfen auf die „110 Torwand“) den Gästen gezielt die Informationen, die die Polizei beim  Notruf benötigt:


                         Der kostenlose 110 Notruf bei der Polizei

 

  • Namen und Vornamen des Anrufers
  • Telefonische Erreichbarkeit des Anrufers (bei unterdrückter Rufnummer)
  • Was ist genau passiert? (das Tatgeschehen)   
  • Wo ist es passiert? (Stadt, Straße, Hausnummer bzw. Geschäft in der Nähe?)
  • Wie viele Täter sind es? Aussehen? Bekleidung? Besonderheiten? 
  • Haben die Täter Schusswaffen? Messer? Oder andere Gegenstände?
  • Sind die Täter alkoholisiert und permanent aggressiv?
  • Hat der Täter ein Fluchtfahrzeug? Welches Kennzeichen?
  • Wer kann sich die Tätermerkmale einprägen? (z.B. ins Handy schreiben)
  • Wie viele Opfer gibt es? Gibt es Verletzte? Sind diese ansprechbar? 
  • Ist der Krankenwagen schon über 112 gerufen worden?
  • Wer kümmert sich gerade um die Opfer?
  • Anrufer sollen bitte für Rückfragen der Polizei in der Leitung bleiben!
  • Bitte auf das Eintreffen der Polizei warten!
  • Sich als Zeuge zur Verfügung stellen!


Zurzeit werden zu diesem Thema "Absetzen eines Notrufs" Unterrichtsmaterialien, insbesondere für Grundschulen entworfen, die dann hier zur Verfügung stehen.