GZK fördert mit Polizeiorchester Zivilcourage in der Grundschule Jürgenohl

Reisdorffstiftung, Heike Göttert und Ingo Must spenden Fitnesspakete für Zivilcourage 

Diesen Schultag werden die über 300 Schulkinder der Grundschule Jürgenohl nicht vergessen,da sind sich Schulleiter Karl-Heinz Klaas und Günter Koschig vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar sicher.

Das Polizeiorchester Niedersachsen stellte im Rahmen des Schulworkshops "Namene", moderiert von Detlef Krenz,die Schulpräventionsarbeit der Polizei vor. Hierdurch werden bei den Kindern Hemmungen zur Polizei abgebaut und u.a. Themen wie Gewaltprävention, Physische und seelische Gewalt, Rat und Hilfe, Recht am eigenen Bild, Gefahren im Internet, Empathie für Opfer sowie Zivilcourage musikalisch vermittelt.

Im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) wurden von der ehemaligen Konrektorin der Grundschule Jürgenohl, Claudia Kohl und dem Kriminalbeamten Denis Habig, Medienbeauftragter der GZK, Unterrichtsmaterialien in Kooperation mit dem WEISSEN RING zum Thema Zivilcourage erarbeitet. Alle 175 Schüler und Schülerinnen der 3. und 4ten Klassen erhielten jetzt die von Annelore Lehrke (Reisdorffstiftung) Heike Göttert (Photogeno)und Ingo Must (Fa. Must) finanzierte "Fitnesspakete für Zivilcourage". Die Freude der Kinder über Sprungseile, Botschaftertüten,Bastelbögen u.v.m. war riesengroß, die der Lehrkräfte über den neuen Notruffilm der Polizei sowie diverser Kurzfilme und Elternmaterialien ebenso.

Die gesamte Materialsammlung ist kostenlos auf der Homepage unter der Rubrik Materialsammlungen downloadbar.

GZK-Projektleiter Günter Koschig, der der Grundschule Jürgenohl für das besondere Engagement dankte, ist überzeugt, dass die Schulkinder nun nachhaltig zum Hinsehen, Handeln und Helfen motiviert werden und zu kleinen Notrufmeistern ausgebildet werden. Sie können die wichtigen
Informationen per Notruf der Polizei übermitteln und helfen,ohne sich selbst in Gefahr zu bringen und, was auch der WEISSE RING fordert, Empathie für Opfer zeigen.

Das bundesweit bekannte Polizeiorchester Niedersachsen unter der aktuellen Leitung von Björn Vüllgarf, wurde erst nach mehreren Zugaben von begeisterten Schulkindern entlassen.







OBS Langelsheim, Polizei und WEISSER RING zeigen mit Thomas Wietig „Gesicht für Zivilcourage“

Fetziger Auftakt mit Landrat Brych, Ortsbürgermeister Richter sowie Schulband und Schülerradio 

 

Zur Eröffnung der Plakatausstellung „HINSEHEN, HANDELN, HELFEN“ der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) konnten Schulleiter Klaus Scheller und Projektleiter Günter Koschig, Präventionsteam der Polizei Goslar und WEISSER RING viele Prominente sowie SchülerInnen und Schüler in der Oberschule      Langelsheim begrüßen.

Die kleine Feierstunde wurde von Schulleiter Klaus Scheller eröffnet und musikalisch von der Schulband sowie vom Mitglied des Polizeiorchesters Niedersachsen, Uwe Klußmann mit seinem Saxophon hervorragend begleitet.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „1000 Jahre Langelsheim“ sowie 40 Jahre WEISSER RING erläuterten Landrat Thomas Brych und der Langelsheimer Ortsbürgermeister Hartmut Richter, warum Zivilcourage immer, unabhängig vom Zeitalter, wichtig ist. Der ehemalige Polizeichef Brych war als Mitinitiator der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) der erste Kandidat, der sich 2010 von der preisgekrönten Fotografin Heike Göttert (Photogeno) effektvoll fotografieren ließ, bevor der Grafik-Designer Thomas Velte das Foto kreativ als Plakat in Szene gesetzt hat.

Bis zum 22. Juni 2016 wirbt eine Auswahl der mittlerweile 94 Kampagnenplakate (von Thomas Brych, Götz George, CLUESO,  ALFONS, Dennie Klose, Martin Schilff, Bibiana Steinhaus, Petra Krischker, Fadi Saad, bis Tessa  und Günter Koschig)  für mehr Opferschutz und Zivilcourage in unserer Gesellschaft. Von montags bis donnerstags, 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr, ist dann auch die Ausstellung mit den Begleitinformationen für die Langelsheimer Bevölkerung zugänglich!

Mit reichlich Applaus der 150 Premierengäste wurden die Musikstücke der Schulband von Sven Jordan und die Gesangseinlagen mit „Gänsehauteffekt“ von Jamie Lee Thies bedacht.

Als Moderator Koschig den Gastronom und Küchenmeister vom Hotel zum Löwen Thomas Wietig auf die Aktionsbühne rief, hatte dieser spontan eine Gesangseinlage parat. Ich zeige mit meiner Bratpfanne und dem Spiegelei sowie meinem Statement: „Lass dich nicht in die Pfanne hauen!“ gerne Gesicht für Zivilcourage. Im Jubiläumsjahr des WEISSEN RINGES ist es mir wichtig, dass wir an die Opfer von Gewalt und Kriminalität denken und bei Gefahr zumindest die Polizei unter Notruf 110 anrufen, so Wietig weiter!

Polizeiangestellte Marion Becker und Angelika Koschig, die seit 32 Jahren ehrenamtlich für den WEISSEN RING tätig ist, übergaben das gelungenen „Wietigplakat“ sowie 5000 Postkarten mit dem Spiegeleimotiv an den sympathischen Langelsheimer Gastronom.
 

Anna, Max und Caner vom Schülerradio „Grüner Kasten“ der OBS Langelsheim unter Leitung von Martin Kersting, interviewten anschließend alle Ehrengäste zum Jubiläumsjahr der Stadt Langelsheim, zu dem insbesondere der Cheforganisator, Ortsbürgermeister Hartmut Richter, Ausführungen machen konnte.

Im Radiointerview führten Polizeivizechef Hans-Werner Röhrken und Günter Koschig von der Polizeiinspektion Goslar u.a. aus, worauf es bei richtiger Zivilcourage ankommt. Man sollte Empathie für Opfer  haben, sich nicht selbst in Gefahr bringen und schnell den Notruf der Polizei wählen!

Hier gehts zum Video: https://youtu.be/Nif95ctuOlE


Zivilcourage ist unabhängig vom Zeitalter – Unterricht der Polizei und Promitorwandwerfen begeistern die Schüler

Grundschulen Langelsheim - Astfeld erhalten „110 - Fitnesspaket“ von GdP, Schützen, WEISSEM RING

Susanne Weber, Leiterin der Grundschulen Langelsheim und Astfeld konnte zum diesjährigen Zivilcouragetag im Jubiläumsjahr der Stadt in der Schule besondere Gäste begrüßen: neben Bürgermeister Ingo Henze, Ortsbürgermeister Hartmut Richter, Erhard Schumann (Vorsitzender der Schützengesellschaft), Schulleiter a.D. Heinrich Schlüter sowie das   Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar mit Martin Schulze, Marion Becker und Günter Koschig, der auch den WEISSEN RING und die Gewerkschaft der Polizei vertrat.       

Musiklehrer Geoffrey Bolt stimmte zunächst mit seinen 45 Chormäusen alle Gäste und  Schüler auf den Zivilcouragetag in der Schule ein und dankte dem WEISSEN RING mit einem musikalischen Beitrag für 40 Jahre Opferschutz und Prävention.

Durch die Spende der von Martin Schilff  (Gewerkschaft der Polizei) und den Schützen realisierten Benefizparty 2015, können sich Eltern, Lehrerinnen sowie SchülerInnen der 3ten und 4ten Klassen über Botschafterjutetaschen mit Unterrichtsmaterialien zum Thema Zivilcourage freuen.

Im Leitbild der Schule taucht auch das Thema Zivilcourage auf und prägt eine gewaltfreie Schule, die sich jetzt mit den drei großen „H‘s“:  „Hinsehen, Handeln und Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, stark macht, so Schulleiterin und Bürgermeister Ingo Henze unisono.

Im Zivilcourageunterricht überraschte eine Schülerin mit einem perfekten Statement über Ziele und Aufgaben des Weißen Ringes und warum es so wichtig ist, Empathie für Opfer zu zeigen. Spielerisch über das „110 Torwandwerfen“ gegen die prominenten Gäste (Gewinner: Ortsbürgermeister Richter),  wurden die Schüler im Unterricht von POK Martin Schulze und  KHK Günter Koschig anschließend ermuntert, bei Gefahr immer den Notruf 110 zu wählen. Neben den Zivilcourageregeln wurde auch darüber aufgeklärt, welche Informationen die Polizei beim Absetzen des Notrufs benötigt.

GZK und Pascal Herrewyn bilden in der Jahnschule kleine Notrufmeister aus

 


Auf Einladung von Schulleiter Detlef Häfermann und seinem Kollegium war die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) mit diversen Unterrichtsmaterialien sowie der Polizei, dem Weißen Ring und dem ehemaligen Schüler Pascal Herrewyn zu Gast in der Seesener Grundschule Jahnstraße.



Auf dem Stundenplan der 3. und 4.ten Klassen standen die Themen Gewaltprävention und Zivilcourage. In altersgerechten Unterrichtseinheiten bewarben PHK Lothar Niemann, KHK Günter Koschig und Marion Becker von der Polizei Seesen bzw. Goslar insbesondere den kostenlosen Notruf 110.

"Schaut bei Gewalttaten nicht weg, handelt und helft, ohne euch in Gefahr zu bringen", so GZK Projektleiter Günter Koschig. Gemeinsam mit dem EX-Kripomann Herrewyn forderte er die SchülerInnen auf, Empathie für die Gewaltopfer zu zeigen. "Jeder von uns kann in einer Notlage Hilfe benötigen, deshalb finanziere ich gerne die Unterrichtsmaterialien der GZK," so Herrewyn.

Beim abschließenden Prominentenwurfturnier an der "110 Torwand" mit Vertretern der Stadt Seesen, der Polizei, der Schulleitung und des WEISSEN RINGES gaben die Schüler alles und bewiesen Treffsicherheit.

"Wir haben jetzt viele kleine Notrufmeister, die sich über Springseile, Schulmappen, Zivilcouragetaschen pp. sehr freuen," und nicht wegschauen, wenn andere in einer Notlage sind, so Schulleiter Häfermannn.

GZK beim Sicherheitstag der

Kurt-Klay-Grundschule in Lutter zu Gast

Nachhaltige Zivilcourage dank des Polizeiorchesters Niedersachsen auf dem Stundenplan

Das Benefizkonzert des Polizeiorchester Niedersachsen unter der Leitung von Thomas Boger, seinerzeit in der Kirche in Lutter, machte es möglich, dass die GZK mit Unterrichtsmaterialien, Plakaten, Postkarten und einem Zivilcourageunterricht für alle Klassen im Rahmen eines großen Sicherheitstages zu Gast war.

Von der agilen Schulleiterin Katharina Kurzawa und dem innovativen Mitarbeiter des Goslarer Präventionsteam (P-Team), POK Oliver Meyer, federführend organisiert, startete  Bürgermeister Bodo Mahns einen spannenden und sehr informativen Schultag in der Kurt-Klay-Schule. Die wichtigen Aspekte beim Thema Verkehrssicherheit, u.a. der sichere Schulweg sowie das richtiges Verhalten in Gefahren- und Notfallsituationen, wurden von PHK‘in Stephani Gobernack (P-Team) sowie PK‘in Anne Reinke und PK Nico König (ESD Goslar) facettenreich dargestellt. Das Thema Zivilcourage, das GZK-Projektleiter Günter Koschig und Marion Becker, auch vom P-Team, den SchülerInnen anhand von Kurzfilmen, Rollenspielen und dem „110 Torwandwerfen“ altersgerecht vermittelten. Die Kinder hatten besonders viel Spaß, als sie öfter die „110“, als der Bürgermeister, der Polizeichef, die Schulleiterin sowie der Vertreter des WEISSEN RINGES trafen.  

Die Botschaften des WEISSEN RINGES, bei Gefahr die Polizei unter 110 anzurufen, sich als Helfer nicht selbst zu gefährden und sich um das Opfer zu kümmern, standen im Mittelpunkt und kamen an. Insbesondere Koschig, der auch Opferhelfer ist, lag es am Herzen, den Schülern Empathie für Opfer zu vermitteln. Damit alles auch nachhaltig wirkt erhielt die Schulleiterin den  Schutzengelcartoon, Aktionsplakate der GZK und eine Materialsammlung; die Eltern Infomaterialen sowie die Schüler der 3ten und 4ten Klassen Unterrichtsmappen, Lineale sowie Sprungseile und Botschaftertaschen.

Die Schulleiterin bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Lutter, Polizeiorchester Niedersachsen, dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar, der Verkehrswacht Seesen/Langelsheim/Lutter, dem DRK Ortsverband Lutter, dem WEISSEN RING sowie der Tätigen Schulgemeinde und dem gesamten Kollegium, für ihren Einsatz bzw. das spannendes Programm mit tollen Mitmach-Aktionen und guter Laune.

Zivilcourage macht Schule: GZK in der Goetheschule in Goslar zu Gast!


Schulförderverein, Polizei und WEISSER RING realisieren das Schulprojekt: „Notruf 110-Unterricht“ 


Goetheschule Goslar

Der Vorsitzende des Fördervereins der Goetheschule, Florian Wildmann, hatte mit der Schulleiterin Ute Kesten die gute Idee, den Schülerinnen der Dritten und Vierten Klassen im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) gefahrloses  Zivilcourageverhalten zu vermitteln. 
POK Oliver Meyer und KHK Günter Koschig vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar brachten in jeweils zwei Schulstunden den Schulkindern die Grundkenntnisse der Zivilcourage: „Wie helfe ich, ohne mich dabei selbst in Gefahr zu bringen?“ bei. 

Zunächst gilt es immer, eine Gewaltsituation genau zu beobachten und richtig einzuschätzen, bevor man handelt. „Hinsehen, helfen und handeln ist wichtig, aber nach Regeln“, so der erfahrene Polizist Oliver Meyer. Andere aktiv zur Mithilfe aufzufordern, um Täter und Opfer zu trennen und sich um das Opfer zu kümmern, das sind  die Botschaften des WEISSEN RINGES, die Opferhelfer Günter Koschig unterstrich. Beim Absetzen des kostenlosen 110-Notrufes besprachen die Polizisten die sieben „W-Fragen:“ wer hat, wann, wo, was getan, wie womit, warum?

Bei richtigen Informationen kann die Polizei dann rasch Hilfe zum Tatort schicken. In einem simulierten Anruf bei der Polizei mussten die Schüler sich als Zeuge zur Verfügung stellen und Tätermerkmale beschreiben, was sie bravurös meisterten. Videoclips und eine kleine Sporteinheit an der Torwand und mit dem Sprungseil lockerte den Unterricht auf. Informationsmaterial zum Thema Zivilcourage für Eltern, Lehrer und Schüler sowie eine dauerhafte GZK-Plakatausstellung stellten die Nachhaltigkeit der besonderen Schulstunden sicher.                                                                                         

Die offizielle Übergabe der vom Förderverein finanzierten Zivilcourage-Fitnesspakete an die Schüler fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde nach den Unterrichten statt. Mit Liedern des Schulchores, der u.a.  „Mut tut gut“ sang, wurden noch einmal alle musikalisch hervorragend auf das Thema Zivilcourage eingestimmt.  

„Mit ihrer Anwesenheit und Teilnahme am „110-Prominententorwandwerfen“ unterstreichen die Ehrengäste, Goslars Bürgermeisterin Almuth Broihan, Polizeidirektorin Petra Krischker, GZK-Fotografin Heike Göttert, Fördervereinsvorsitzender Florian Wildmann, Schulelternratsvorsitzende Tanja Peterson und Günter Koschig vom WEISSEN RING, wie bedeutsam es ist, jungen Menschen ein Handlungsrepertoire für Gefahrensituationen mit auf den Weg zu geben und gleichzeitig Empathie für Opfer zu vermitteln,“ so Schulleiterin Ute Kesten. Beim Zielwerfen auf die „110-Torwand“, was großen Anklang fand, gewannen die Schülerinnen und Schüler gegen die Erwachsenen.     


Tage der Zivilcourage in der

Grundschule Langelsheim


Gruppenfoto mit SchülerInnen der GS Langelsheim.

110 –Torwandwerfen und Unterricht machen Mut zum HINSEHEN,HANDELN und HELFEN“

Wenn die Rektorin Susanne Weber u.a. Goslars Polizeichefin Petra Krischker, Bürgermeister Ingo Henze und Günter Koschig vom WEISSEN RING, Oliver Meyer und Marion Becker vom Präventionsteam der Polizei sowie Martin Schilff von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit dem Vorsitzenden der Schützengesellschaft Erhard Schumann in der Langelsheimer Grundschule begrüßt, steht etwas Besonderes auf dem Stundenplan. 

Dank der Spende der GdP Benefizparty 2014 können sich Lehrerinnen sowie SchülerInnen der 3ten und 4ten Klassen über Botschafterjutetaschen mit Unterrichtsmaterialien zum Thema Zivilcourage freuen. Bei dieser Übergabe erhielten die 200 Grundschüler auch Aktionspostkarten von Martin Schilff mit der Aufforderung „Gemeinsam sind wir bärenstark, ruf 110!“ , wenn es zu Gewalttaten kommt.

Chor der GS Langelsheim

Musiklehrer Geoffrey Bolt stimmte mit seinen 45 Chormäusen zunächst auf den Zivilcouragetag in der Schule ein und überraschte dann Tessa und Günter Koschig vom WEISSEN RING mit einem musikalischen Beitrag zum Thema Opferschutz.

Im Leitbild der Schule taucht auch das Thema Zivilcourage auf und prägt eine gewaltfreie Schule, die sich jetzt mit den drei großen „H‘s“:  „Hinsehen, Handeln und Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, stark macht, so Schulleiterin und Bürgermeister unisono.

Im Zivilcourageunterricht vom Präventionsteam und über das „110 Torwandwerfen“ wurden die Schüler anschließend ermuntert, bei Gefahr immer den Notruf 110 zu wählen. Neben den Zivilcourageregeln wurde auch darüber aufgeklärt, welche Informationen die Polizei beim Absetzen des Notruf benötigt.

Durch eine Plakatausstellung in der Schule ist gewährleitstet, dass die Botschaften der Goslarer Zivilcouragekampagne von den Kindern nachhaltig verinnerlicht werden.


Zur Berichterstattung der Schule gelangen sie hier: http://www.gslangelsheim.de/ schule/schulleben-2013-14/tag- der-zivilcourage/index.html


Aktionstage „Gewalt ist nicht von Pappe“ im Kreishaus

„Wer hilft mir, wenn ich nicht mehr weiter weiß?“

Häusliche Gewalt und andere Gewaltformen können sich sehr belastend auf Kinder und Jugendliche auswirken. Wie komme ich aus so einer Situation heraus und wer kann mir dabei helfen? Diese und andere Fragen wurden im Rahmen des Projektes „Gewalt ist nicht von Pappe“ in dieser Woche im Kreishaus des Landkreises mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen in Workshops thematisiert.

Eine Mauer aus Pappkartons mit Gedanken zum Thema Gewalt und Plakate der Goslarer Zivilcouragekampagne begrüßte die Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums am Montag und der Schillerschule und Goetheschule am Mittwoch im Forum des Kreishauses. Auf den Kartons waren die Ideen der bisher beteiligten Schülerinnen und Schüler der Projektschulen zu lesen und zu sehen. Im Laufe der Veranstaltung ergänzten die Gymnasiasten und Grundschüler die Mauer mit neuen Zeichnungen und Ideen.

Im Kreistagssaal hieß Landrat Thomas Brych die teilnehmenden Klassen am Montagmorgen stellvertretend für alle Besucher der Ausstellung herzlich willkommen. Er erläuterte, welche Formen von Gewalt es gibt und dass es wichtig sei, Opfern zu helfen.

Danach zeigte der Film „Der Wutmann“, dass sich der kleine Junge Boy die Schuld daran gibt, dass sein Vater in bestimmten Situationen zum „Wutmann“ wird, die Mutter schlägt und die ganze Wohnung auseinander nimmt. Er ist einsam, ängstlich, traurig und verzweifelt. Aus der bedrückenden Situation kommt der Junge erst heraus, als eine Nachbarin feststellt, dass es ihm nicht gut geht. Sie ermuntert ihn, sich jemandem anzuvertrauen. Er schreibt dem König von seinem Problem. Der König bietet der Familie Hilfe an, der Vater lernt mit Gewalt anders umzugehen und für Boy kommt sein Leben wieder in Ordnung.

Die Grundschulen sahen einen Trickfilm „Kennst Du das auch?“, der fünf wahre Geschichten häuslicher Gewalt zeigte.

Nach einer Diskussion zum Film hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken zu den Filmen und zum Thema Gewalt auf den Kartons zu gestalten. Die Mauer ist daher in dieser Woche ordentlich gewachsen. An den neuen Kartons ist zu erkennen, dass sie nicht nur häusliche Gewalt beschäftigt. Mobbing und Beleidigungen werden in den Texten immer wieder aufgegriffen. Als Lösungsmöglichkeiten wird angegeben, sich Freunden, Lehrern, Verwandten oder Nachbarn anzuvertrauen, Beratungsstellen zu kontaktieren oder die 110 zu wählen.

Die Ausstellung im Kreishaus war in der Zeit vom 20. - 23. April auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Die vollständige Mauer soll der Öffentlichkeit im September in der Goslarer Innenstadt vorgestellt werden.

Alle Schulen, die bereits Bausteine der Mauer gefertigt haben sind: Oberschule Deilich in Bad Harzburg, Vicco-von-Bülow Oberschule in Vienenburg, Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld, Oberschule Langelsheim, Ratsgymnasium Goslar, Grundschule Schillerschule, Grundschule Goetheschule.

Initiiert und begleitet wird das Projekt vom Landkreis Goslar ( Kinderschutz, Kreisjugendpflege, Jugendschutz, Gleichstellungsstelle), Frauenhaus Goslar und dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar. (stg)

 

Hintergrund:

Das Projekt wurde am 01. Oktober 2014 im Rahmen eines „Thementages Häusliche Gewalt“ und zum Jubiläum des Frauenhauses Goslar initiiert. Schulen wurde das Theaterstück "Du bist (un)-schlagbar" zum Auftakt gezeigt.

Präventiv sollen Jugendliche im Rahmen des Projektes dafür sensibilisiert werden, wie Gewalt entsteht und welche Facetten sie haben kann. Die jungen Menschen sollen befähigt werden, einen eigenen Standpunkt zu Gewalt zu entwickeln. Das Projekt soll Mut machen genau hinzusehen, wenn Freunde, Bekannte oder Nachbarn von Gewalt betroffen sind.

Die Jugendlichen gestalten mit Argumente gegen Gewalt und für ein partnerschaftliches Miteinander die Mauersteine in Form von Pappkartons. Die so entstandene Mauer wird von Schule zu Schule und von Veranstaltung zu Veranstaltung immer größer. Voraussichtlich im September 2015 soll das Gesamtwerk der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

"Du bist unschlagbar,

dass weißt Du genau,

Du bist unschlagbar,

ob Mann oder Frau,

Du bist unschlagbar,

keiner fasst Dich hart an,

Du bist unschlagbar,

niemand darf an Dich ran."


Zitat: Theaterstück "Du bist (un)-schlagbar"

Fadi Saad aus Berlin begeisterte mit seiner Lesung Schüler der BBS/Bassgeige

Auf Einladung der Berufsbildenden Schulen Goslar/Bassgeige/Seesen waren der Streetworker Fadi Saad aus Berlin, Polizeioberrat Hans-Werner Röhrken, Polizeiinspektion Goslar und Günter Koschig vom WEISSEN RING kürzlich Teilnehmer an einem Präventionstag der Schule.

Lehrkraft Silke Labs, die diesen Mithilfe der Bundesinitiative "Vielfalt tut gut" realisiert hat, wollte mit den Gästen und ihren Schülern ein Zeichen gegen Gewalt in der Schule setzen und zugleich für mehr Zivilcourage werben.

Eingestimmt von der fetzigen Schulband und nachgespielten Gewaltszenen einiger Schülerinnen, begann Fadi Saad, ein ehemaliges Gangmitglied der "Araber Boys 21" aus Berlin, aus seinem Buch "Der große Bruder von Neukölln" vorzulesen bzw. aus seinem Leben zu erzählen. "Der große Bruder" traf dabei nicht nur den Nerv und Ton der Schülerinnen und Schüler; er begeisterte mit seinen Erlebnissen und seinem Engagement auch die Lehrkräfte und Gäste.

Als Sohn einer palästinensischen Familie gehörte er schon mit 14 zu den wichtigsten Bandenchefs des Bezirks. Schon lange geläutert und mit mehreren Preisen geehrt, wirbt der 31jährige bundesweit, oft gemeinsam mit der Polizei für Gewaltlosigkeit und Integration. Er positionierte sich, gemeinsam mit der Polizei Goslar und dem WEISSEN RING, eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit und sprach sich für mehr Toleranz vor den über 100 Schülern aus.

Dass der prominente Besucher aus Berlin auch ein Herz für die Opfer entwickelt hat, erfreute den Opferhelfer Koschig ebenso wie den Polizisten Röhrken. Sie sind überzeugt, dass ihre Botschaft, bei Gewalt nicht wegzuschauen sondern hinzusehen, zu helfen und zu handeln, bzw. zumindest 110 anzurufen, von allen Teilnehmern beherzigt wird.

Die vielen positiven Reaktionen auf der Homepage des Berliners von Schüler aus Goslar und der BBS Bad Harzburg, an der auch eine Lesung stattfand beweisen, dass Fadi Saad viele Vorurteile abbauen und das Vertrauen zur Polizei stärken konnte.

Tage der Zivilcourage

Am 24. Juli 2014 findet in der Oberschule Bad Harzburg der Tag der Zivilcourage (TdZ) statt. Das tolle Programm für die Schülerinnen und Schüler ist dem nachstehenden PDF-Dokument zu entnehmen.      


Tage der Zivilcourage

Die Schule am Schloss in Liebenburg, die von Schulleiter Werner Sperlich und seinem Kollegium geleitet wird, bot ihren 340 Schülerinnen und Schülern in diesem Schuljahr drei besondere Projekttage mit einem prallen und interessanten Programm. 

U.a. standen in Arbeitsgruppen Songs gegen Mobbing und Gewalt,der Widerstand im Nationalsozialismus, Geo-Caching, Breakdance, Parkour laufen und das Erstellen eines Animationsfilmes zum Thema Zivilcourage auf dem Stundenplan. Frau Katrin Rausche und ihr Team haben die SchülerInnen damit zu viel Engagement, Kreativität und sportlichem Geschick herausgefordert. Erstmals waren die Polizeiinspektion Goslar und der WEISSE RING mit der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK)mit den "Tagen der Zivilcourage" in der Oberschule Liebenburg zu Gast.Zu diesem Thema konnten Schüler Polizeihauptkommissar Lothar Niemann im Experteninterview zur Zivilcourage befragen.  

Die Fitbox AG, die demnächst Sportpädagoge Michel Kretschmer leitet, wurde vom Polizisten und Boxtrainer Ralf Buchmeier mit seinem Boxtalent Samir Kabbanie sowie Günter Koschig, Christa Diederichs-Herbst und Christian Kronjäger (WEISSER RING) mit den Grundlagen des Fitboxes vertraut gemacht. Der Beauftragte für Kriminalprävention Koschig vermittelt den Schülern ferner in seinem Vortrag, wie man richtig hilft, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Selbstsicheres Auftreten, Empathie für die Opfer und rechtzeitig 110 wählen, waren seine Botschaften an die interessierten Schüler.  

Lothar Kannenberg, Respekttrainer und Leiter des Erziehungscamps Kannenberg trainierte am dritten Projekttag die Schüler unter dem Motto "Lieber auf den Boxsack, als auf den Mitschüler hauen!". Anschließend wurden die Ergebnisse vieler AG’s, so auch die vermittelten Kenntnisse der Fitbox AG  den 350 Mitschüler/n/innen, Lehrern, Eltern sowie der Leiterin der Polizeiinspektion Goslar, Christiana Berg und Liebenburg‘s Bürgermeister Alf Hesse präsentiert, bevor Lothar Kannenberg, der die GZK als Teilnehmer sowie den WEISSEN RING unterstützt, von seiner Arbeit mit Jugendlichen berichtete. Er vermittelt in seiner Arbeit mit Jugendlichen diesen Visionen und gibt das Motto aus: "Wir schaffen es!" Polizeidirektorin Berg, die selbst Gesicht für die GZK zeigt,freute, dass eine kleine Plakatausstellung der GZK dauerhaft an die Tage der Zivilcourage, zu denen auch eine Lesung von Buchautor Fadi Saad aus Berlin gehört, erinnert. Sie dankte Schulleiter Werner Sperlich und seinem Kollegium mit einem Präventionstedddy der Polizei;Koschig dankte mit einer Collage und einem Autorgramm von der Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich, die ebenfalls für Zivilcourage wirbt.     Neben dem WEISSEN RING e.V. haben diese Tage u.a. der Verein Miteinander e.V. der Verein Kunstkarusell e.V. und das Cineplexkino von Jill und Florian Wildmann unterstützt.