Ausstellungen

Fotoausstellung „Hand in Hand durch Goslar“ und der GZK in Goslarer Finanzpassage eröffnet

Integrationsprojekt und Zivilcourageplakate
von Heike Göttert begeistern die Besucher

Die Finanzpassage am Jacobikirchhof der Sparkasse Hildesheim-Goslar war Schauplatz einer besonderen Auftaktveranstaltung für eine Doppelausstellung, zu der Goslarer Sparkassenregionaldirektor Jens Müller über 50 geladene Gäste begrüßen konnte.

Hervorragend musikalisch eingestimmt wurden diese von der Violinistin Silja Meyer-Zurwelle, die zuvor schon auf den Bühnen in Amerika und Europa begeisterte.

Goslars Bürgermeisterin Renate Lucksch dankte seitens der Stadt Goslar der Initiatorin Heike Göttert für das Integrationsprojekt „Hand in Hand durch Goslar“ mit Flüchtlings- und Goetheschulkindern sowie ihr nunmehr siebenjähriges Engagement in der Goslarer Zivilcouragekampagne.

„Beide Projekte haben eine große Strahlkraft, die weit über Goslar hinausreicht und die von der Begeisterung und dem Ideenreichtum der quirligen Fotografin lebt“, so Lucksch weiter.

Heike Göttert schilderte dann in einer kleinen Zeitreise wie sie, 2015 gerade mit dem Löwenpreis des Lions Clubs Goslar—Bad Harzburg ausgezeichnet, mit Flüchtlingen persönlich in Kontakt kam und Ihnen durch Kleidung, Sachspenden und Behördengängen half. In dieser Zeit entstand die Idee, die Flüchtlingskinder mit ihrer neuen Heimat in Goslar vertraut zu machen. Die ehrenamtlich fotografisch begleiteten Besuche von Behörden und wichtigen Einrichtungen sollten Berührungsängste abbauen, Wissen vermitteln, kurzum integrativ wirken.

Gleich beim ersten Besuch im Integrationszentrum mit Schulleiterin Ute Kesten und ihrem Team von der Grundschule Goetheschule, entstanden bewegende Fotos. Landrat Thomas Brych konnte, miterleben, wie sich die Flüchtlingskinder über den Deutschunterricht, mitgebrachte Kuscheltiere und Spielsachen freuten.

Der Projektkoordinator für alle Aktionen, Günter Koschig, überraschte beim Ausflug zur Polizei die Kinder mit Basketballwerfen, Fahrten im Polizeiauto und Blick in die Gewahrsamszelle. Der WEISSE RING gab praktische Tipps zum Opferschutz und zur Zivilcourage. Die entstandenen Fotos belegen, dass die Polizei als Freund und Helfer wahrgenommen wird.

Das Cineplex Kino faszinierte mit seiner außergewöhnlichen Location, besonderen Filmcovern und der Popcornmaschine die Goetheschüler nach ihrem Fußmarsch. Im Marktkauf entstanden lebendige Fotos an der Obstwaage und mit gefüllten Geschenketüten glücklicher Kinder.

In der Ausstellung sind nicht nur Fotos vom DRK-Rettungsschlitten und Rettungswagens zu sehen, sondern auch Kinder, die lernen, sich Fingerverbände anzulegen. Neben den Infos über die zentralen Aufgaben der Feuerwehr bei Feuer nach einem 112 Anruf sowie nach Unfällen oder Hochwasser zu helfen, wartete das Team mit vielen Mitmachaktionen auf, die „Hand in Hand“ gemeistert wurden.

Auf den Spuren der Bergleute konnten die Flüchtlingskinder Goslars Bergbaugeschichte mit Grubenlampe und Spitzhammer selbst erkundeten.  Bilder die das Herz berühren gelangen auch beim Zirkusprojekt Dreamland der Goetheschule. Im Zirkuszelt mit Profis, die innerhalb kurzer Zeit die Jungs und Mädchen zu Feuerschluckern, Clowns und Manegen-Künstlern machten, entstanden sehr besondere Fotos, genauso wie im Butterfly Art Projekt. 

Heike Göttert dankte dem Lions Club Goslar-Bad Harzburg für die finanzielle sowie Thomas Velte für die praktische Unterstützung und lud alle Interessierten ein, sich die Fotoausstellung bis zum 29.09.2017 kostenlos in der Goslarer Finanzpassage anzusehen.

Violinistin Silja Meyer-Zurwelle als neues GZK-Gesicht vorgestellt

Dass Silja Meyer-Zurwelle nicht nur brillant musizieren kann, sondern sich auch für die Zivilcourage in unserer Gesellschaft einsetzt, erfreute alle Gäste. „Zivilcourage spielt für mich immer die erste Geige“, mit dieser Botschaft auf ihrem neuen Plakat und 5000 Postkarten wirbt sie demnächst deutschlandweit in der Goethe- und anderen Schulen.

  • Initiatorin Heike Göttert
    Initiatorin Heike Göttert
  • HGP_4049
    HGP_4049
  • HGP_6091cut
    HGP_6091cut
  • Steckbrief_Heike_Hand-in-Hand
    Steckbrief_Heike_Hand-in-Hand
  • Landrat Thomas Brych,BM Renate Lucksch, Günter Koschig (li) Jens Müller,Heike Göttert,Silja Meyer-Zurwelle
    Landrat Thomas Brych,BM Renate Lucksch, Günter Koschig (li) Jens Müller,Heike Göttert,Silja Meyer-Zurwelle
  • HGP_7312
    HGP_7312

Günter Koschig
Projektkoordinator „Hand in Hand durch Goslar“
Mitinitiator der GZK  

Antje Niewisch-Lennartz eröffnet Zivilcourageausstellung
der GZK in Osterode

Niedersächsische Justizministerin lobt das Engagement
der GZK und des Weißen Ringes

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz erhält von Günter Koschig das GZK-Fotobuch

 „Gerechtigkeit braucht Mut!“ Dieses Statement der Niedersächsischen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz und die Aufforderung bei Gefahr 110 anzurufen, begrüßt die Besucher/innen der Zivilcourageausstellung in der Sparkasse Osterode noch bis zum 15. März 2017.

Nach 15 Jahren als Außenstellenleiter des Weißen Ringes in Osterode realisierte Walter Röhl bei der  Amtsübergabe an Hans-Dieter Wode, dass Projektleiter Günter Koschig die Plakatausstellung und die Facetten der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) der anwesenden Justizministerin und den Gästen vorstellen konnte. „Neben dem öffentlichen Eintreten für Zivilcourage durch Plakat- und Postkartenaktionen, Teilnahmen an Deutschen Präventionstagen, waren die erstellten Kurzfilme und Unterrichtsmaterialien für Schulen, die jährlichen Ehrungen couragierter Bürgerinnen und Bürger sowie die Erstellung der Homepage (www.zivilcourage-goslar.de) die wichtigsten Bausteine der  Kampagne,“ so Koschig, der die Ministerin mit einem GZK-Fotobuch und den Bankvorstand Thomas Toebe mit einem Zivilcourageschal sowie einem „110-Schutzengelcartoon“ überraschte.

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz dankt Walter Röhl und Günter Koschig vom Weißen Ring

In ihrem Festvortrag führte die Ministerin aus: „Ich bin den Initiatoren der GZK sehr dankbar, denn das Thema betreffe jeden ganz persönlich. Die Goslarer Zivilcourgekampagne sei ein herausragendes Beispiel für ein demokratisches Miteinander, das zurecht bundesweite Anerkennung gefunden habe und mit Preisen ausgezeichnet sei. Zivilcourage bedeute übersetzt Bürgermut und sei eine soziale Haltung, die zeige, für welche Werte wir eintreten. Die Kampagne sei kein Aufruf zu falsch verstandenem Heldenmut, aber sie fordere auf, achtsam zu sein, nicht wegzuschauen und mit einem Notruf früh auf bedrohliche Situationen zu reagieren, so Niewisch-Lennartz weiter. Sie dankte dem Landesvorsitzenden Rainer Bruckert und allen Protagonisten des Weißen Ringes, der nicht nur seit 40 Jahren Kriminalitätsopfern hilft, sondern sich auch im Bereich der Kriminalprävention als verlässlicher Partner mit einbringt.

Zivilcourage-Plakatausstellung aus Goslar
im Sportpark in Glinde eröffnet

Respektcoach Lothar Kannenberg vom GZK-Team ausgezeichnet!

v.l.n.r.: Günter Koschig, Dieter Montag, Bintou Schmill, Fadi Saad, Lothar Kannenberg

Bei der gelungenen Auftaktveranstaltung der Akademie Lothar Kannenberg in der Elbesporthalle in Glinde bei Madgeburg konnten Günter Koschig, Lothar Niemann und Fadi Saad vom Team der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) sowie Dieter Montag vom WEISSEN RING Sachsen-Anhalt, dem Respektcoach Lothar Kannenberg dessen neues GZK- Aktionsplakat von Aktionsfotografin Heike Göttert und Grafikdesigner Thomas Velte überreichen.

Das Statement lautet: „Tu was, jede Sekunde zählt“! „Wenn es um Zivilcourage und Gewaltprävention geht, ist der Respektcoach seit vielen Jahren Unterstützer des WEISSEN RINGES.

„Viele junge Täter waren früher selbst Opfer; da setzen wir mit unserem Programm Erziehung durch Sport bei z.Zt. 200 Jugendlichen aus unterschiedlichen Nationen an“, so Kannenberg“. Jetzt wirbt er und sein Team in der Elbesporthalle mit einer GZK-Ausstellung sowie bundesweit mit 5000 GZK-Postkarten zum „Hinsehen, Handeln ,Helfen!"

In ihren Redebeiträgen warben der  Buchautor Fadi Saad aus Berlin, Günter Rink von der Gewerkschaft der Polizei und Projektleiter Günter Koschig u.a. für den  Notruf der Polizei und bedankten sich beim „Leuchtturm Lothar Kannenberg“ für dessen großes Engagement mit  dem Schutzengelcartoon der GZK.

Die amtierende Europameisterin im Boxen, Bintou Schmill, die als Pädagogin ebenfalls zur Akademie Kannenberg gehört, verzauberte das Publikum mit einer Modenschau und ihrem eindrucksvollen Gesang, ehe sie mit ihrem Europameistergürtel vor die Kameras trat, um gemeinsam für Zivilcourage und für Empathie für Opfer zu werben.

Collage zu der Veranstaltung
Impressionen.pdf (735.88KB)
Collage zu der Veranstaltung
Impressionen.pdf (735.88KB)

Der Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius eröffnet die diesjährige Niedersächsische Aktionswoche für Zivilcourage mit dem WEISSEN RING und der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK)

GZK präsentiert OBS Bad Harzburg als Leuchtturmprojekt für Zivilcourage im Innenministerium:

Um Opferschutz und Zivilcourage zu stärken, hat das GZK-Team unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport 77 Bürgerinnen und Bürger gefunden, die Gesicht für Zivilcourage zeigen und zum Hinsehen, Helfen und Handeln auffordern!

Zu den Engagierten gehören prominente Musiker, Schauspieler, Politiker und Profisportler, die von der ehrenamtlichen Aktionsfotografin Heike Göttert (photogeno) eindrucksvoll für Zivilcourageplakate, Postkarten und Kinospots in Szene gesetzt wurden. Auch Boris Pistorius, der selbst mit seinem Statement: „Polizei und du-ein starkes Team für Zivilcourage“ mitwirkt, wirbt ebenso wie die FIFA-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus auf 200. 000 Postkarten für den „Polizeinotruf 110“.

Das sind die Profis, die beim Notruf schnell und wirkungsvoll helfen. „Die Stärkung der Zivilcourage in unserer Gesellschaft liegt mir sehr am Herzen, deshalb freut es mich, dass sportliche Vorbilder, wie Bibiana Steinhaus mit ihrem Statement „Rote Karte für Gewalt“ und der Handballbundesligatorwarts Martin Ziemer, TSV Hannover-Burgdorf, mit „Ich halte mein Versprechen, wähle 110!“ der Bevölkerung Mut zur Zivilcourage machen“, so der Minister weiter.

Er dankte Projektleiter Günter Koschig vom WEISSEN RING/der Polizeiinspektion Goslar und dessen Team, das auch in Schulen geht und dort mit einer Vielzahl von Aktionen junge Menschen aufklärt richtig zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Als „Best Practices“ berichteten die Schulleiterin Ulrike Eilers von der Oberschule Bad Harzburg und einige ihrer Schüler/innen, von ihrem „Tag der Zivilcourage“ in Bad Harzburg. Ob Filme oder Vorträge zum Thema sowie Fitboxkurse der Polizei und des WEISSEN RINGES, alles zusammen hat das Selbstbewusstsein meiner Schüler/innen und zugleich die Empathie für potentielle Opfer gestärkt, so Schulleiterin Eilers.

Der Minister dankte Kimberley Heuer, Lea Bürvenich, Nils Wessel,Nathalie Friehe sowie Lara Osso mit persönlichen Autogrammen und Fotos für das große Engagement der OBS Bad Harzburg. Landesweit sollen anhand dieses Leuchtturmprojektes „Tage der Zivilcourage“ an anderen Schulen in
Niedersachsen, u.a. mithilfe der Polizei und des WEISSEN RINGES, initiiert werden.

Mit den kostenlosen Informationen zum Thema Zivilcourage der Polizei (www.aktion-tu-was.de) und denen vom GZK-Medienbeauftragten Denis Habig entwickelten Materialien (www.zivilcourage-goslar.de), sollen Schulen, Vereine oder andere Engagierte ermuntert werden, in der Projektwoche und darüber hinaus, aktiv für Zivilcourage einzutreten bzw. anderen Menschen dazu Mut machen.

  • IMG_1688
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  • Bibi,Ulrike,Heike,Denis
    Bibi,Ulrike,Heike,Denis
  • Flyer_Front_2
    Flyer_Front_2
  • DenisUlrikeSchülerinnen
    DenisUlrikeSchülerinnen
  • GruppenfotomitMininster
    GruppenfotomitMininster

Die Plakatausstellung wurde vom 20.August bis 20. Oktober 2014 in den Räumlichkeiten des Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport in Hannover ausgestellt.
Anlass hierfür war die Aktionswoche "Zivilcourage" des Landes Niedersachsen. Einzelheiten entnehmen sie bitte dem eingestellten Bildern (anklicken zum Vergrößern). Wenn auch Sie alle oder eine Auswahl unserer Aktionsplaktate für eine Ausstellung/ Veranstaltung buchen möchten, sprechen Sie uns bitte an. Am einfachsten nutzen Sie hierfür das Kontaktformular.