In den nebenstehenden Unterkategorien finden sie entsprechende aktuelle Einträge zu den Aktivitäten der Kampagne.



Aktivitäten im Jahr 2014 (auszugsweise)

„Zivilcourage ist unbezahlbar!“

Das GZK-Team sucht mutige BürgerInnen, die geehrt werden sollen!

Die Initiatoren der Goslarer Zivilcouragekampagne (Goslarsche Zeitung,  Polizei, Cineplex, Photogeno, WEISSER RING) suchen Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Goslar, die 2014 nicht weggeschaut haben, wenn Andere in Not und Bedrängnis waren. „Wir suchen keine Rambos, die sich bewaffnen und selbst Gewalt ausüben, wenn eine Situation zu eskalieren droht“,  so GZK-Projektleiter Günter Koschig von der Polizeiinspektion Goslar.  Dies ist eine klare Aufgabe der Polizei, die sofort über 110 alarmiert werden sollte und eine bittere Erkenntnis nach dem Tod von Dominik Brunner im Jahr 2009. Dies vermitteln wir schon den Grundschülern, wie kürzlich in der Schillerschule geschehen, dass helfen wichtig ist, aber dass man sich dabei nicht in Gefahr bringen darf. Wer diese Grundsätze beherzigt hat, ist genau die oder der richtige Kandidat/in für die Zivilcouragepreisverleihung 2014. Diese Ehrungen  werden seit 2010 von der GZK durchgeführt und sollen anderen Menschen Mut zur Zivilcourage, also zum „Hinsehen, Handeln und Helfen“ machen.   

Die Jury freut sich auf Vorschläge bis zum 8. Dezember 2014 an das Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar, Tel.:  05321/339-0 .

 

Günter Koschig

 Foto: Zivilcouragetraining mit Grundschülern an der 110 – Torwand der GZK  

Motorsportpilot Daniel Keilwitz lässt sich bei  Zivilcourage nicht ausbremsen!

Rennsport-Ass zeigt vor der Photogenokamera Gesicht für die GZK!

 

Er ist auf deutschen und internationalen Autorennstrecken nicht nur schnell, sondern sehr schnell und erfolgreich dazu unterwegs: Daniel Keilwitz, ist amtierender Champion in der ADAC -GT-Masters Rennserie, der Liga der Supersportwagen.

Bei seinem „Boxenstopp“ in Goslar stellten Aktionsfotografin Heike Göttert und Projektleiter Günter Koschig von der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) dem talentierten 24jährigen Motorsportler aus Villingen die Ziele und breit gefächerten Aktionsfelder der GZK vor. Begeistert von der Idee, selbst Gesicht für Zivilcourage zu zeigen, stellte sich Daniel Keilwitz mit seinem Rennwagen der Photogenokamera von Heike Göttert.  Mit dem Slogan „Lass dich nicht ausbremsen, wähle 110!“  wollen der Rennpilot und das GZK-Team nicht nur das rennsportbegeisterte Publikum,  sondern auch den normalen Betrachter ansprechen. „Dieser soll motiviert werden, im Notfall die Opfer nicht alleine zu lassen und Hilfe über den Notruf 110 organisieren“, so Koschig weiter.   

Mit einem Aktionsschal der GZK, Plakaten, Kinospots und Postkarten wird demnächst bundesweit für Zivilcourage geworben.   

Postkarten mit dem Motiv „Daniel Keilwitz“ sind kostenlos über das Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar und den WEISSEN RING zu beziehen.

                                                                                                Foto: Photogeno         

Tage der Zivilcourage

Polizeipräsident Pientka eröffnet erfolgreichen Zivilcouragetag gegen Mobbing im Cineplex

Goslarer Zivilcouragekampagne sensibilisiert 400 Schüler und Lehrer      

Die Kinobetreiber, Jill und Florian Wildmann, Mitinitiatoren der Goslarer Zivilcouragekampagne, (GZK), haben mit ihrem Zivilcouragetag gegen Mobbing in der Schule wieder großes Interesse hervorgerufen. 


Zunächst eröffnete der Braunschweiger Polizeipräsident Michael Pientka in Anwesenheit des Goslarer Landrates Thomas Brych die Veranstaltung vor 400 SchülerInnen, die  mit ihren engagierten Lehrkräften bzw. Schulleitern aus Goslar, Liebenburg und  Bad Harzburg ins Goslarer Cineplex gekommen waren. Die Aktionsfotografin Heike Göttert und Tessa Koschig vom WEISSEN RING übergaben dem Polizeipräsidenten (PP) das neue Zivilcourageplakat mit seiner  Botschaft Mit Achtsamkeit und ein wenig Mut Zivilcourage! Dieser dankte allen Initiatoren und Teilnehmern, insbesondere der ehrenamtlichen Photogenofotografin für eindrucksvollen GZK-Fotos, die die bundesweite Mutmachkampagne, die inzwischen zur Marke geworden ist, so PP Pientka, auszeichnet.

Nachdem das Cineplex erstmals die neuen, Kinospots der GZK präsentierte, rüttelte die Dokumentation "Harte Schule",  ein Film über echte, tragisch endende Mobbingfälle aus Amerikas Schulen, alle auf.  

In der sich anschließenden Diskussionsrunde mit Experten und Schülern wurde die Situation an deutschen Schulen sowie die Hilfemöglichkeiten für Mobbingopfer erörtert. Barbara Müller gab als Vertreterin der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Trainerin des Mobbing- Interventions-Teams (MIT) Tipps, wie sich Betroffene in der Schule Hilfe holen können. Polizeidirektorin Christiana Berg, Goslars Polizeichefin von über 300 Mitarbeitern machte mit dem Engagement der Polizei in diesem Deliktsfeld deutlich, dass das Phänomen Cyper/Mobbing in der Schule auch ein polizeiliches Thema sein kann und dass ihr Präventionsteam den Schulen Hilfe anbietet.

Günter Koschig von der Opferorganisation WEISSER RING forderte alle Mobbingopfer auf:

Seid stark, holt euch Hilfe! der Buchautor Fadi Saad aus Berlin rief den Schülern zu: Verstecke dich nicht, zeige Gesicht, wenn es um Mobbing und Gewalt an der Schule geht!              

Die rege Beteiligung der Schüler an der Diskussion zeigt uns, dass es wichtig ist, u.a. (potentielle) Opfer bzw. deren Freunde stark zu machen, damit diese den Mut finden, sich Hilfe in der Schule oder außerschulisch zu suchen, so die Kinobetreiber. Die MITs der Landesschulschulbehörde sind dabei neben den Vertrauenslehrern in den Schulen eine gute Adresse. Der WEISSE RING und die Polizei stehen ferner mit Rat und Tat zur Verfügung und verfügen über kostenloses Unterrichtsmaterial für Schulen. 

Ralf Moeller,Tina K.,Fadi Saad,Uwe Hück und Günter Koschig fordern in Berlin: Gewalt verhindern, Integration und Zivilcourage stärken

 

Mit prominenter Unterstützung startete die Veranstaltungsreihe zur bundesweiten Aktion „Gewalt verhindern – Integration fördern“. Schauspieler Ralf Moeller geht dazu in Schulen und motiviert Schülerinnen und Schüler, sich aktiv gegen Gewalt und für mehr Toleranz einzusetzen.

 

Namhafte Vertreter aus Politik und Gesellschaft, darunter Tina K. (I am Jonny e. V.), Uwe Hück (Ex-Europameister im Thaiboxen und Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG), Kazım Erdoğan (Aufbruch Neukölln e. V.), Fadi Saad (Buchautor und Streetworker) und der WEISSE RING mit Günter Koschig vom Fachbeirat Vorbeugung, haben an der Auftaktveranstaltung in der Ernst-Schering-Schule in Berlin-Wedding teilgenommen. Opferhelfer Koschig stellte mit einer Plakatausstellung die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) vor und warb mit der Botschaft „Sei stark, hol dir Hilfe“ für mehr Opferschutz. 
    
Die Schüler waren von den lebendigen Auftritten des Hollywood-Stars Ralf Moeller, der Botschafter der GZK ist, genauso begeistert wie von Uwe Hück, Fadi Saad, Tina K. und Kazım Erdoğan. Koschig zeichnete die Schule mit einem Wimpel des WEISSEN RINGS „Sportler setzen Zeichen - für eine gewaltfreie Jugend“ und dem Aktionsschal der GZK aus und dankte in seinem Statement den Lehrkräften für deren hervorragende Präventionsarbeit  sowie der Zeitbildstiftung für die Plattform, die sie für solche Schulveranstaltungen realisiert. Im Landkreis Goslar hatten 2012 an einem Workshop der Zeitbildstiftung diverse Schulen teilgenommen und ihre Präventionskonzepte dadurch optimiert.  

 

      

Nachweis Gruppenfoto: (v.l.) Kazım Erdoğan, Fadi Saad, Nina Moghaddam, Uwe Hück, Ralf Moeller, Günter Koschig fordern: "Den Opfern einen Hand!"  (privat)